Gemeinde Wardenburg
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HÖVENER GESCHICHTE(N)
Ein Streifzug durch die Vergangenheit des Dorfes Höven - Ein Projekt des Bürgervereins Höven
4 Hövener Windmühle
Hinrich Hermann Albert Elimar Gloystein (1855 – 1901), Spross der Wardenburger Mühlenbesitzerfamilie Gloystein, ließ im Jahre 1883 nicht unweit von seinem Hof auf einer kleinen Anhöhe vom Hövener Esch eine Windmühle errichten.
Eine Galerieholländermühle zum Mahlen von Getreide, mit einer umlaufenden Arbeitsbühne ausgestattet, von der die Flügel, der Steert und die Bremse betätigt werden konnten. Der Mühlenstein besaß einen Durchmesser von 155 cm und einer Dicke von 29 cm.
1899 kaufte Hinrich Diedrich Mönnich den Hof mit der Windmühle. Ab 1914 stand die Mühle still. H. D. Mönnich musste zum Kriegsdienst in den 1. Weltkrieg einziehen. Ein Müller, der die Mühle hätte weiterführen können, wurde nicht eingestellt. Auch nach dem Krieg stand sie weiterhin still. Nachdem Gustav Ulken 1921 in Höven, direkt neben der Gaststätte, eine vom Wind unabhängige elektrische Getreidemühle baute, war das Aus der Hövener Windmühle besiegelt. Nach 23 Jahren Stillstand legte das Amt Oldenburg dem Besitzer auf, die baufällig gewordene Mühle abzureißen. Mit einem starken Flaschenzug wurde die gesamte Mühle langsam geneigt bis sie krachend zu Boden fiel. So verschwand 1933 ein typisches Wahrzeichen der Heimat.
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